Wir freuen uns sehr über Ihr Interesse an unserer politischen Arbeit im Stadtbezirk Degerloch.
Als Ihr Stadtgruppenvorsitzender (André Jörg), Vertreter im Degerlocher Bezirksbeirat (Dr. Thilo Roßberg und André Jörg) und Schatzmeister (Hannes Dolmetsch) sind wir gerne für Sie da.
Sprechen Sie uns an, Sie erreichen uns wie folgt: Email: sg-degerloch@fdpstuttgart.de
Dr. Thilo Roßberg (Bezirksbeirat), Mail: thilo_rossberg@yahoo.de, Tel. 0175 9372457
André Jörg (stellv. Bezirksbeirat), Mail: fdp@andrejoerg.de, Tel. 0177-2817676)
Hannes Dolmetsch (Schatzmeister), Tel: 0163 7141675
__________________
FDP Stadtgruppe Degerloch/ Hoffeld
Bankverbindung: IBAN: DE36 6001 0070 0376 9637 03; PBNKDEFFXXX (Postbank)

E-Mail: Sg-degerloch@fdpstuttgart.de
Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren
Neujahrsempfang der FDP Degerloch: Wirtschaftswende, Bildung und Freiheit im Fokus
Beim Neujahrsempfang der FDP Degerloch-Hoffeld kamen am 25.01.2026 zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und Bürgerschaft in der Alten Scheuer Degerloch zusammen, um über die Zukunft Baden-Württembergs und Deutschlands zu diskutieren. Der Vorsitzende der Stadtgruppe, André Jörg, eröffnete die Veranstaltung mit einem klaren politischen Befund: Die Menschen seien angesichts wirtschaftlicher Unsicherheiten, Bürokratiebelastung und internationaler Krisen verunsichert. Baden-Württemberg habe in zentralen Zukunftsfeldern wie Bildung, Digitalisierung und Verwaltungsmodernisierung an Dynamik verloren. Ziel der FDP sei es, mit liberalen Konzepten Zuversicht, Wettbewerbsfähigkeit und Eigenverantwortung zu stärken.
Familienunternehmen unter Druck
Dr. Ulrich Stoll (Stellv. Aufsichtsratsvorsitzender Festo, Vorstand Stiftung Familienunternehmen und Politik) beleuchtete in seinem Grußwort die Lage aus Sicht eines international tätigen Familienunternehmens. Baden-Württemberg sei weiterhin ein starker Innovationsstandort, diese Stärke sei jedoch „kein Naturgesetz“. Zunehmende Bürokratie, hohe Energiepreise, steigende Lohnnebenkosten, Fachkräftemangel und steuerliche Belastungen gefährdeten Investitionen am Standort Deutschland. Laut Erhebungen würden viele große Familienunternehmen ihre Investitionen künftig stärker ins Ausland verlagern.
Stoll kritisierte insbesondere komplexe Regulierungen wie Lieferkettenvorgaben und umfangreiche Berichtspflichten, die hohe Kosten verursachten, aber wenig praktischen Nutzen brächten. Er warb für Freihandel, wettbewerbsfähige Kostenstrukturen und eine innovationsfreundliche Politik. Ebenso forderte er eine zukunftsorientierte Bildungs- und Qualifizierungsoffensive, mehr Fachkräfteeinwanderung in den Arbeitsmarkt sowie eine Ausrichtung auf Zukunftstechnologien wie KI. Sein Fazit: Die Zeit sei reif für eine „Wirtschaftswende“ und eine Rückbesinnung auf marktwirtschaftliche Prinzipien.
Freiheit, Leistungsprinzip und wirtschaftliche Stärke
FDP-Bundesvize Wolfgang Kubicki stellte die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit als Grundlage von Wohlstand, sozialer Sicherheit und demokratischer Stabilität heraus. Deutschland verliere international an Gewicht, weil Bürokratie, staatliche Eingriffe und hohe Abgaben Investitionen und Innovation hemmten. Er sprach sich für deutlichen Bürokratieabbau, steuerliche Entlastungen, eine verlässliche Energiepolitik und bessere Bedingungen für Unternehmensgründungen aus. Beispiele aus Hochtechnologiebereichen zeigten, dass lange Genehmigungsverfahren und fehlendes Risikokapital dazu führten, dass Innovationen ins Ausland abwanderten.
Einen weiteren Schwerpunkt legte Kubicki auf Bildung. Leistungsorientierung, Sprachkompetenz und Chancengerechtigkeit durch gute Bildung seien entscheidend, um gesellschaftlichen Aufstieg zu ermöglichen und Extremismus vorzubeugen. Der Staat solle Menschen befähigen, ihr Leben selbstbestimmt zu gestalten, statt sie übermäßig zu regulieren. Freiheit, Eigenverantwortung und soziale Marktwirtschaft seien der Kern liberaler Politik.
Friedrich Haag MdL mit Impulsen zur Landtagswahl
Zum Abschluss gab der Degerlocher FDP-Landtagsabgeordnete Friedrich Haag einen Blick auf die bevorstehende Landtagswahl. Er machte deutlich, dass Bürokratie und auch Strategiedialoge, die nur Handlungsempfehlungen hervorbringen, die aktuelle Landespolitik lähmen. „Ich wünsche mir, dass endlich Entscheidungen getroffen werden und Verbesserungen in die Gänge kommen.“ Für ihn und die Liberalen sei es wichtig, den Menschen und Unternehmen keine neuen unnötigen Vorschriften zu machen – dann könne man in einem zweiten Schritt die vorhandene Bürokratie abbauen. Welche Konzepte hat die FDP für die Bildung? „Jedem Kind die richtige Schule, Stärkung der Realschulen und Wiedereinführung der Werkrealschulen“, nannte Haag eine zentrale Forderung seiner Partei. Auch der Leistungsgedanke müsse wieder in den Schulen verankert werden. Von Bundesjugendspielen ohne Punkteauszeichnung halte er deshalb nichts. Neben der bestmöglichsten Qualifizierung von jungen Menschen müsse Baden-Württemberg offen bleiben für Fachkräfteeinwanderung: „Jeder, der bei uns was erreichen will, sich einbringt in die Gesellschaft, ist willkommen. Mittelstand, Gastronomie, Soziales und Pflege brauchen diese Menschen. Was wir aber nicht wollen, sind jene, die unsere Kultur ignorieren und Ärger machen. Sie müssen unser Land wieder verlassen.“
Als Fraktionssprecher für individuelle Mobilität forderte Haag mehr Mittel für die Straßeninfrastruktur im Land. Sie sei unentbehrlich für die mittelständische Wirtschaft und Logistik im Land. Mit Blick auf den anstehenden Neubau der Körschtalbrücke bei Möhringen sagte Friedrich Haag: „Ich setze mich dafür ein, dass die Arbeiten zügig erfolgen und ein Umleitungsverkehr eingerichtet wird, der keinen Verkehrskollaps in unseren Filderbezirken verursacht.“
Der Empfang endete mit intensiven Gesprächen zwischen Gästen und Referenten. Natürlich bei Degerlocher Weinen, Butterbrezeln und Hefekranz.










